Screenshots mrs1

 

Entwicklung einer Anzeige der „Durchfahrweite“ (blaue Linie) – Scenario 2
03.02.2010

Entwicklung einer Anzeige der „Durchfahrweite“ (blaue Linie) – Scenario 1
03.02.2010

Testscreenshot des neuen Laserscanners – leider noch unter Windows. ;-)
05.10.2009

Neu hinzugekommen in diesem Screenshot: Die Messung und Anzeige der Spannungswerte für die 12 V und 24 V-Akkus.
04.08.2009

 Heute wurde die OpenGL-Darstellung des 3D-Kompasses und eine 2D-Darstellung (zum Testen) hinzugefügt.
01.05.2009
Das DIRECS remote Programm zeigt nun über das Netzwerk(!) die Daten der Laserscanner und die Stromverbrauchsdaten der Motoren an.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Sprachausgabe umgestellt auf espeak

Da die NSLU2 wegen zu geringer Rechenleistung und zu wenigen USB-Ports wohl einem "richtigen" Mainboard weichen wird, wurde an der bereits im Sourcecode integrierten Sprachausgabe weiter gefeilt. Konkret: festival wurde aufgrund ständiger Probleme mit der library entfernt und durch espeak ersetzt. Die Umstellung war in nur wenigen Schritten erledigt. Außerdem ist es nun ein eigenständiger Thread, der während des Sprechens im Hintergrund läuft und die Bedienung der GUI weiterhin möglich ist – so wie man es erwarten  sollte. :-) Auch wird bei neuen Sprachbefehlen, eine möglichweise gerade aktive Sprache sofort gestoppt und mit der neuen unmittelbar begonnen.

Ton-Beispiele gefällig? So klingt das ganze auf Englisch:

 

Und es gibt auch – was bei Open Source nicht ganz so häufig in guter Qualität anzutreffen ist – eine deutsche Sprachausgabe. Diese klingt dann so:

 

 

Die bisherige, recht schlecht zu verstehende Hardwarelösung wird demnach dann auch bald entfallen. Die Lautsprecher mit Verstärker werden natürlich weiterhin genutzt werden können.

Anschlussmöglichkeit zum Laden und für externe Stromversorgung hinzugefügt – und einen Kurzschluss

Da das ewige An- und Abklemmen der Stromversorgung vom bzw. an den Akku immer recht umständlich ist und es auch nett wäre, wenn man die Roboter-Akkus "von außen" aufladen könnte, wurden zwei Buchsen hinzugefügt und entsprechend mit zwei Schaltern verabelt. Diese decken erst einmal die Haupt-Stromversorgungsakkus (12V) ab. Die 24V-Stromversorgung für die Laserscanner wird ggf. auch noch um Buchsen und Schalter erweitert.

 

Als erstes wurde eine praktische Stelle für die Schalter und Buchsen ausgewählt…

…dann die Schalter und Buchsen korrekt verkabelt…

…dann doch noch einmal darüber nachgedacht. Und dann noch mal ein Schaltplan skizziert…

…und noch mal alles geändert:

 

Es folgte ein erster Test. Eingeschaltet…nicht passiert…ausgeschaltet…Stecker geprüft…

…Sicherungen überprüft…

Das war also ein satter 10 Ampère-Kurzschluss. Immerhin:  Allles heil geblieben (bis auf die Sicherung). Das Sicherungskonzept hat sich also schon mal bewährt. :-)

Nach langer, wirklich langer Suche stellte sich nun heraus, dass zwei (nicht beschriftete) hier Stromstecker vertauscht waren:

Wie man in dem Bild sieht, sind zwar die Buchsen beschriftet, aber die Stecker noch nicht alle. Das wurde nach dem Foto dann nachgeholt. Und siehe da: Nun funktionierte es wie gewünscht. Als letztes wurden noch die Umschalter beschriftet, die die folgenden Zustände nun schalten:

  • Stromversorgung des Roboters über die Buchsen über eine externe Spannungsquelle (Netzteil)
  • Stromversorgung des Roboters über die eingebauten Akkus
  • Laden der Akkus über die Buchsen über eine externe Spannungsquelle (Netzteil)

Und so sieht das abschließend aus:

 

Einbau und Verkabelung der NSLU2

Das Innenleben der "gepimpten" NSLU2 wurde an diesem Tag auf den Roboter montiert:

 

Die rote Platine oberhalb der NSLU2 ist ein Spannungsregler (auf 5 V). Nun das ganze noch mit Stromversorgungsleitungen versehen und bei der Gelegenheit den Stromverbrauch geprüft:

 

Damit es keine Kurzschlüsse bzw. Verbindungen der Platinen zueinander gibt, wurden diese mit (kurzerhand selbstgesägten) Kunststoff-Unterlegscheiben von den Distanzbolzen isoliert:

Einbau der Motorcontrol-Boards

An diesem Tag wurden die Motorcontrol-Boards eingebaut. Als Untergrund dient eine weiche Kunststoffplatte aus dem Baumarkt, die sich per Cutter zuschneiden lässt und eben nicht leitet. Mit etwas Feingewühl ist sie aber eben noch hart genug, dass man noch  3mm-Gewinde reindrehen kann; z.B: für Abstandsbolzen:

Abstandsbolzen kamen ebenfalls in den "Boden" des Roboters um darauf dann die Kunststoffplatte zu montieren.


Damit ist sichergestellt, dass die Platine weit genug von den leitenden Aluprofilen entfernt ist:

Rückbau mrs1 – R.I.P.

Da vom alten Roboter mrs1 so einige Teile der Elektronik benötigt werden, musste er kurzer Hand "dran glauben". Hier die Fotos des Rückbaus:

Schau mich bitte nicht so an! Ich werde es kurz und schmerzlos machen.. ;-)

 

 

Übrig blieb lediglich das Untergestell mit den Motoren und ein bißchen "Material". Wer weiß, wofür es noch mal gut ist…

 

 

 

Konstruktion und Montage des ersten der vier neuen Antriebe

Für den Antrieb des neuen Roboters direcs1 wurden Getriebemotoren von Conrad gewählt, die eine Untersetzung von 200:1 haben. Die Montage erfolgte wie folgt dargestellt. Wie auf dem ersten Bild auf den zweiten Blick zu sehen ist, wurden die Zahnräder mit einem zweiten Gewinde mit Madenschraube versehen um einen noch besseren Halt des Zahnriemen-Zahnrades auf der Welle zu gewährleisten.

Als nächstes wurde der Motor am Grundrahmen befestigt und mittels Zahnriemen an die Achsen der Räder verbunden. Hier erkennt man übrigens auch, dass die Laserscanner verkehrt herum "auf dem Kopf" montiert wurden. Dieses wurde so gewählt, um dem Roboter eine geringe Bauhöhe zu geben.

Als letztes wurden zum Testen schon einmal zwei der kommenden vier 12V-Akkus plaziert:

Ein paar Alu-Profile später…

Die erste Rad-Halterung (für eine der vier Roboter-Ecken) war fertig, nun galt es die nächsten drei herzustellen:

 

Nun noch ein paar Profile für den Roboter-Grundrahmen:

Kurz noch einmal die Richtung der Räder überprüft (die natürlich in die richtige Richtung zeigen müssen, damit das Prinzip funktioniert!)…

…und an für die erste Hälfte noch die restlichen Profile für den Grund-Rahmen erstellt…

…fertig ist der Grundrahmen mit allen vier Mecanum-Rädern:

Konstruktion Achsenhalterungen

Für die vertikalen Halter der Radachsen wurden die bewährten Aliprofile von Kalms verwendet. Diese sind eigentlich aus dem 19"-Rack-Bereich oder für Flightcase-Bau, aber dafür verhältnismäßig günstig im Vergleich zu den teuren Profi-Bosch-Profilen. Für die Achs-Halter wurden einfach zwei Profile gegeneinander geschraubt

und mit der Kunststoff-Durchführung für die Achse versehen:

Dadurch wurden nun die gedrehten Rad-Halter gesteckt,

und die Achse angephast (oder besser "angebohrt"), damit die Stellringe auf der Achse ordentlich mit der Madenschraube festsitzen:

   

Und so ist das Ganze für eine der vier Roboter-Seiten dann gedacht: